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Allgemeine Hinweise zur täglichen Futtervorlage

Die richtige Futtermenge

Hundetrockenvollnahrung weist je nach Zusammensetzung und angewandtem Herstellungsverfahren unterschiedliche spezifische Gewichte auf. Bei einem Wechsel des Futters muss deshalb unbedingt geprüft werden, wie viel Gramm Futter der Napf tatsächlich fasst. Anschließend ist dann die neue Futtermenge entsprechend anzupassen. Ansonsten besteht nach dem Wechsel auf ein neues Futter die Gefahr der Über- bzw. Unterversorgung. Also vergessen Sie nicht, das neue Futter erst einmal zu wiegen! Die in dieser Broschüre angegebenen Futtermengen sind Anhaltswerte, die im Einzelfall, je nach Haltungsbedingungen und Veranlagung des Hundes, gegebenenfalls unter- oder überschritten werden müssen. Das kritische Auge des Tierhalters und auch einmal eine Kontrollwiegung des Hundes sind für die Feineinstellung der richtigen Futtermenge sehr wichtig. Ausgewachsene Hunde sollten so gefüttert werden, dass sie ihr Gewicht im rassespezifischen Bereich halten.

Richtige Futterzubereitung

Grundsätzlich können alle unsere Produkte trocken angeboten werden, wenn gleichzeitig ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Durch die intensive Aufbereitung der Kroketten und Getreideflocken ist bereits eine optimale Verdaulichkeit des Futters sichergestellt. Anfeuchten des Futters mit temperiertem Wasser trägt zu einer verbesserten Aufnahme bei. Bei Mischungen aus Kroketten und Getreideflocken empfehlen wir eine längere Einweichdauer von 10 bis 15 Minuten. Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei Junghunden und ausgewachsenen Hunden spielt die richtige Futterzubereitung bei Welpen eine besonders wichtige Rolle. Fehler in der Futterzubereitung können hier schnell zu unerwünschten Verdauungsstörungen führen.

Wir geben folgende Empfehlungen:

Häufigkeit der Futtervorlage

Ein Hundemagen hat eine große Futteraufnahmekapazität. Deshalb ist es grundsätzlich ausreichend, ausgewachsene Hunde mit geringer Beanspruchung 1 mal täglich zu füttern. Bei empfindlichen Hunden, die zu Verdauungsstörungen neigen, oder bei Hunden mit stärkerer Beanspruchung sollte die tägliche Futtermenge auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilt werden. Nach der Mahlzeit braucht der Hund zwei bis drei Stunden Ruhe, um das Futter optimal verdauen zu können. Bei Leistungshunden sollte die letzte Fütterung mindestens 6 Stunden vor dem Einsatz erfolgen, um eine optimale Leistungsbereitschaft sicherzustellen. Die erste Mahlzeit nach einem Einsatz sollte 2 - 3 Stunden danach eingenommen werden. Unregelmäßige Fütterungszeiten sind generell wegen der Nachteile für eine ausreichende Verdauungstätigkeit zu vermeiden.

Notwendigkeit des Futterwechsels

Grundsätzlich benötigt der Hund keine Abwechslung in seinem Speiseplan. Er verträgt über Jahre hinweg das gleiche Futter, wenn dies ausgewogen und bedarfsgerecht ist. Sollte jedoch ein Futterwechsel notwendig werden, ist es insbesondere bei empfindlichen Hunden ratsam, das neue Futter über einige Tage mit dem vorherigen Futter zu vermischen. Bei akuten Verdauungsproblemen hilft allerdings erfahrungsgemäß ein abrupter Wechsel auf ein Futter mit veränderter Nährstoffzusammensetzung für ca. 10 bis 14 Tage, um die gestörten Verdauungsvorgänge wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

 

 

 

 Die Funktionen der Nährstoffe im Kurzüberblick

 

Inhaltsstoff

Funktion

Rohprotein

Muskeln, Wachstum, Stoffwechselerhaltung

Rohfett

Energie, Fell

Rohfaser

Regulierung der Darmtätigkeit, Darmpflege

Rohasche

Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente)

NFE (Stärke)

Energielieferant, pH-Stabilisierung im Darm

Calcium

Knochen, Zähne, Blutgerinnung, Nerven

Phosphor

Energietransfer, Knochengerüst

Magnesium

Knochengerüst, Enzymsysteme, Energieübertrag

Natrium

Wasserhaushalt, Muskelfunktionen, Nerven

Kalium

Wasserhaushalt, Muskelfunktionen, Nerven

Lysin

Schwefelhaltige, essentielle Aminosäure

Methionin

Schwefelhaltige, essentielle Aminosäure

 

Zusatzstoffe

Funktion

Vitamin A

Sehvermögen, Wachstum, Haut

Vitamin D3

Wachstum, Knochen, Zähne

Vitamin E

Schutzfunktion für Zellen

Vitamin B1

Kohlenhydratstoffwechsel, Nervensystem

Vitamin B2

Zellwachstum

Vitamin B6

Stoffwechsel

Vitamin B12

Bildung von roten Blutkörperchen

Vitamin C

Collagensynthese für Knochen, Zahnfleisch

Cholinchlorid

Leberfunktionen, Fettstoffwechsel

Calciumpantothenat

Fettstoffwechsel

Nicotinsäure

Zellstoffwechsel, Haut

Taurin

Sehkraft (nur für Katzen)

Folsäure

DNS, rote Blutkörperchen

Biotin

Protein-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsel

Eisen

Muskelzellen, Sauerstofftransport-Proteine

Zink

Proteinsynthese, Wundheilung, Fettstoffwechsel

Kupfer

Collagen- und Knochenbildung, Haut, Fell, Blut

Mangan

Nervensystem, Enzyme

Kobalt

Vitaminsynthese

Jod

Schilddrüse, Energieumsatz

Selen

Schutzfunktion für Zellen